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Kreatives Schreiben in der Zukunft – die 8d schreibt Geschichten für eigene Videospiele

Die Klasse 8d hatte unter vielen Bewerbungen das Glück, an dem Workshop „Future stories“ am 02.12.2019 im „Jugend hackt“-Lab im  Verschwörhaus teilnehmen zu dürfen. Dieser fand im Rahmen der Kinder- und Jugendbuchmesse Ulm statt. Während die Buchausstellung eher für jüngere Schüler gedacht ist, war der Video-Games Workshop genau das Richtige für die 8d. Endlich hatte die von vielen herbeigesehnte Digitalisierung in den Deutschunterricht Einzug gehalten. Kreatives Geschichten -Schreiben war jetzt am PC und in Form eines Text-Adventure Videospiels gefragt. Generell war jede Gattung möglich, egal ob Science Fiction, SuperheldInnenabenteuer oder Krimi. Gemäß des Mottos der diesjährigen Kinder- und Jugendbuchmesse war das Thema „Zukunft“.

 Erst wurden ganz herkömmlich mit Bleistift und Papier Ideen gesammelt. Diese waren so unterschiedlich wie die Schülerinnen und Schüler in der 8d: Einmal war der Protagonist ein Reh und man musste sich als Spieler entscheiden, ob das Reh oder Rehnistan überlebt. Ein anderes Mal nahmen die Schüler selbst die Hauptrolle ein und trafen sich in der Zukunft, schwanger und mit eigenen Kindern, nur um dann wieder in die Vergangenheit zurückzureisen. Oder man rebellierte in der Zukunft gegen die Chips, die einem eingesetzt wurden und die einen unfruchtbar machten.

Das Programm Twine machte es möglich: Die SchülerInnen lernten, wie man verschiedene Passagen damit erstellt,  Hintergrundbilder einfügt und auch Entscheidungsfragen formuliert. So entstanden für viele der Geschichten mehr als ein Ende, je nachdem, wer am Ende siegt. Ganz nebenbei programmierten die Schüler im story format eine Markup Sprache. Diese klang zunächst kompliziert, aber entweder probierte man solange aus, bis es passte, oder die sehr hilfsbereiten Leiter des Workshops, Maria Aufheimer und Tomas Novy, sprangen ein und halfen, wenn sie nicht gerade die 8d mit Snacks und Getränken fürstlich versorgten. Am Ende wurden alle stories vorgestellt und gespeichert, teilweise wurden die Spiele dann durchgespielt. Gefallen hat es allen SchülerInnen. Die einhellige Meinung: Wir brauchen mehr davon in unserer Schule. „Ein absolut zukunftsträchtiges Projekt – in jeder Hinsicht“.

Vanessa Glaser