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Von Dinosauriern und Lunchpaketen - Die Kleine Theater-AG erzählt Märchen ein bisschen anders

Das Alte Theater in Ulm erlebte am 1. Juli eine besondere Premiere: Die Kleine Theater-AG des Hans und Sophie Scholl-Gymnasiums präsentierte ihre „Bedtime stories“, ein selbstgeschriebenes englischsprachiges Stück. Bei einer Schulaufführung am 3. Juli hatten auch die Klassen die Chance ihre Klassenkameraden auf der Bühne zu sehen.

Die Geschichte ist knapp erzählt: Drei entzückende Mädchen wollen einfach nicht einschlafen, ehe ihr Vater ihnen eine Gute-Nacht-Geschichte erzählt. Dieser beginnt widerwillig das Märchen von der Prinzessin auf der Erbse nachzuerzählen. Dabei muss er aber viel improvisieren, da er sich nicht so gut an die Handlung erinnern kann. Und so kommt einiges durcheinander. Seine Töchter lauschen dennoch gebannt und fordern eine zweite Geschichte ein. Bedingung der drei: ein Dinosaurier solle eine der Hauptfiguren sein. Und so sinniert der Vater über einen Schafhirten, dem eines Tages ein Dino über den Weg läuft. Das dies nicht normal ist, leuchtet jedem ein: der besorgte Vater und die hysterische Mutter des Schäfers eilen herbei, dann die Bürgermeisterin und am Schluss rückt sogar das Militär an. Glauben will dem Schäfer niemand. Eine verzwickte Story, die ein kurioses Finale erfährt: um seine Schafe vor dem prähistorischen Fleischfresser zu retten, opfert der Schäfer Tag für Tag den Inhalt seiner Lunchbox.

Die jungen Schauspieler aus den Klassen fünf bis sieben hatten an ihren Probentagen vom 26. bis zum 28. Juli und den wöchentlichen Treffen mit den AG-Leitern David Howard und Eva Hansen einiges über das Theaterspielen gelernt: Frei von der Leber weg agierten die Akteure mit ansteckendem Spielwitz, sprachen ein gut verständliches Englisch und vergaßen dabei nicht den Stories mit einer liebevoll einstudierten Gestik und Mimik einen eigenen Stempel aufzudrücken. Die Zuschauer wurden so in eine Märchenwelt voller Prinzen, Königinnen und sprechenden Dinosauriern entführt. Tosender Applaus bei beiden Aufführungen war der Lohn für diese bemerkenswerte Arbeit.

 

Text: Lina Walter, 6a PAG

Fotos: Laura Krauss, 9a FAG

 

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