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Wenn der Schnee staubt - Das Scholl-Gymnasium steht einen Tag lang im Zeichen des Wintersports

Am 2. März, einem eiskalten Tag, fand der Wintersporttag am Hans und Sophie Scholl-Gymnasium statt, den die Fachschaft Sport seit Jahren plant und durchführt. Die Schülerinnen und Schüler konnten aus einer breiten Auswahl an Aktivitäten wählen: Rodeln, Ski fahren, Schlittschuhlaufen, eine Winterwanderung, aber auch der Besuch einer Therme oder wetterunabhängige Sportarten wie Tischtennis, Tanzen, Indoor Soccer, Bouldern und sogar ein Schlossbesuch waren möglich.

 Etwa 80 Schollis in zwei Bussen machten sich auf den Weg nach Immenstadt zum Rodeln. Das Wetter war sehr gut, die Sonne schien und die Aussicht über das gesamte Skigebiet war super. Bis zur Mittagspause konnte ein paar Mal herunter gerodelt werden, doch leider kam nachmittags ein Schneesturm auf: der Sessellift fuhr nicht mehr, Rodeln war nicht mehr möglich und die Schülerinnen und Schüler harrten in einer Gaststätte der Dinge. Mit dem Sessellift ging es dann zurück ins Tal und früher als erwartet musste man die Heimreise nach Ulm antreten.

In Ofterschwang waren die Skifahrer unterwegs. Auch sie wurden von der Sonne begrüßt. Sieben Stunden belagerte man die Pisten, Pulverschnee und beste Stimmung machten den Ausflug zu einem gelungenen Tag.

Andere Schüler waren beim Schlittschuhlaufen im Donau-Icedom in Neu-Ulm. Nachdem man sich an den glatten Boden gewöhnt hatte, ging es besser voran. Kleinere Grüppchen entwarfen zur Musik Lauf-Choreografien und übten diese ein. In den Pausen wurde das Kiosk gestürmt, die heißen Pommes schmeckten bei der Eiseskälte besonders gut.

Eine weitere Gruppe hatte diese Probleme nicht: in der Blauringhalle wurde Badminton gespielt. Sogar ein kleines Turnier wurde dabei abgehalten.  Sportlehrerin Ingeburg Mayer bot einen Tanz-Workshop an. Nach dem Aufwärmen studierten die Teilnehmerinnen eine kurze Choreographie ein. Mit Stefanie Vavitsa, Tanzlehrerin an der „10 DANCE ACADEMY Ulm“, wurden dann noch anspruchsvollere Schritte geübt. Erschöpft, aber um eine Erfahrung reicher, bedankten sich alle am Ende dieser Session bei den beiden Lehrerinnen.

Am wenigsten von den extremen Minusgraden bekamen wohl die Schollis mit, welche die Therme in Aulendorf besuchten. Nach einer kurzen Einweisung durch den Bademeister, ging es schon in die Becken: das 40 Grad heiße Thermalbecken erfreute sich fast genau so großer Beliebtheit wie die Wasserrutschen. Am Ende des Tages mussten jedoch auch die Wasserratten hinaus in die Kälte, um zum Bahnhof zu kommen. Und selbst diese kurze Wanderung wurde, müde vom Herumtollen im Wasser, zum Wintersport.

Seit Jahren ist der Wintersporttag ein besonderer Event: Schüler aus verschiedenen Jahrgangsstufen unternehmen jenseits des normalen Unterrichts etwas gemeinsam miteinander. Und das ist und bleibt eine ganz tolle Sache.

Text (Zusammenstellung): Paul Eberhardt, 9b PAG

Fotos: FAG