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Austausch mit Alphen

Besuch aus Holland in Ulm

Vom 19. bis zum 24. Februar dieses Jahres gab es ausländischen Besuch in Ulm. Um die 40 Schüler und Schülerinnen des Scala College aus Alphen aan den Rijn kamen die Achtklässler vom Hans- und Sophie Scholl Gymnasium besuchen. Das lang erwartete erste Treffen sowie eine Begrüßung von Frau Höflinger-Schwarz fanden Sonntagabend statt.

Am Montag ging die Woche mit einem Rodeltrip ins Allgäu los. In Immenstadt hatten alle Schüler und Lehrer viel Spaß im Schnee, der doch für viele Holländer nicht alltäglich ist. Nach dem nassen Abenteuer im Schnee ging es dann zurück nach Ulm, wo die Austauschpartner noch privat etwas gemeinsam unternahmen.

Der normale Schultag am Dienstag war für die Schollis eher unspektakulär, aber nachmittags trafen sich alle noch zu einem Stadtbummel in Ulm. Trotz des regnerischen Wetters waren viele Schüler die über 700 Stufen des Ulmer Münsters hochgeklettert und genossen die tolle Aussicht es höchsten Kirchturms .

Spannend wurde der Mittwoch für alle Autofans. Der Besuch des Mercedes-Benz-Museums in Stuttgart war bei den Schülern sehr beliebt, nicht zuletzt deswegen, weil man sich im Showroom hinter das Steuer der neuesten Modelle und Luxuswagen setzen durfte. Danach nahmen alle an einer Führung auf Englisch durch das Museum teil, wo vor allem die Rennwagen Beachtung fanden. Nach dem Museumsbesuch konnten die Schüler noch ein bisschen Zeit in der Stuttgarter Innenstadt verbringen.

Der Donnerstag wurde wieder größtenteils in der Schule verbracht. Dort haben die Schüler in Projektgruppen Plakate über die Erfahrungen der vergangenen Tage erstellt, als Stärkung wurden Weißwürste und Brezeln serviert. Der Nachmittag wurde von den meisten im Lasertech verbracht, einer Laser-Paintball-Halle in Neu-Ulm. Der Abschluss des Besuchs der Holländer war die Faschingsparty am Abend, dort gab es leckere Snacks und gute Musik, dementsprechend war die Stimmung auch sehr gut. Der Höhepunkt der Party war die Modenschau, veranstaltet von Nicodemus, Heinrich und Zacharias. Unter anderem dabei waren die „Bierfässer“ David und Fabian, die Biene Frau Glaser mit dem Marienkäfer Vanessa und viele weitere.

Am Freitagmorgen hieß es dann, vorerst Abschied zu nehmen von den holländischen Austauschpartnern. Zwar waren viele traurig, aber jeder wusste, dass man sich bald in den Niederlanden wiedersehen würde.

Adrian Kargl und Jannik Frank, 8b

 

Ulm in Alphen


Losgefahren am Sonntag, den 14.05. um 8.30 Uhr, kamen die Klassen 8a und 8b nach einer langen Busfahrt um 18 Uhr in den Niederlanden, genauer in Alphen aan den Rijn an. Ein wenig erschöpft von der Busfahrt wurden die Schüler von den Holländern empfangen. Große Begeisterung gab es über die großen und modernen Häuser der Holländer – nur die Treppen sind irgendwie immer schmal und steil! Und bei so manchem Schüler gab es Schafe und Hühner im Garten. Das war dann doch anders als Zuhause! Groß und modern war auch die Schule, die am Dienstag näher erkundet wurde. Natürlich war auch die Menge der Fahrräder beeindruckend. Es war durchaus normal, morgens 40 Minuten mit dem Fahrrad zur Schule zu fahren. Für die deutschen Schüler war das kein Problem, aber ein paar Austauschschüler aus Spanien sind wohl im Wassergraben gelandet.
Am beeindrucksten waren eben schon die Mengen an Wasser. Überall gab es Gräben und kleine Kanäle. Noch deutlicher wurde dies am Montag beim Besuch Amsterdams. Über 165 Kanäle gab es da! Wir erfuhren, dass jedes Jahr etwa fünfzehn Leichen aus den Kanälen gefischt werden, davon sind die meisten Männer, die beim Pinkeln in einen Kanal gefallen sind – also aufpassen!
Außer Wasser konnte man in Amsterdam noch eine Stadtführung genießen, wo so mancher Schüler dann doch etwas erschrocken war, dass das Rotlichtviertel in der Stadtführung auch gezeigt wurde. Anschließend konnte man noch durch vielen kleinen Läden bummeln und die Nachzügler, die am Tag zuvor noch Konfirmation gefeiert hatten, konnten auch zur Austauschgruppe stoßen.
Am Dienstag war Schultag und die deutschen Schüler waren sehr überrascht, dass alle Schüler i-Pads haben und ihre Bücher auch darauf gespeichert sind. Auch hatten sie den Eindruck, dass die holländischen Lehrer „viel chilliger" sind, nur im Sportunterricht lief alles ähnlich ab wie beim Vier Bälle Turnier.
Der Mittwoch war der heißeste Tag der Woche und wurde zum Golfen und für ein Projekt genutzt, in dem das niederländische und das deutsche Schulsystem verglichen wurden. Nachmittags verbrachten die meisten Schüler die Zeit an einem der Gewässer, um sich abzukühlen. So konnte man z. B. in einem eiskalten See am Stadtrand schwimmen gehen. Das war aber noch nicht genug.
Die richtige Abkühlung gab's am Donnerstag beim Surfen. Nach einem kurzen Spaziergang durch Den Haag, wo die Schüler sogar kurz Zeugen eines Staatsbesuchs wurden, wurde in Schevenigen gesurft. Auch wenn das Aufstehen auf dem Surfbrett ganz schön schwierig war, hat es allen großen Spaß gemacht. Das Highlight fand am Abend statt: eine große Abschlussparty mit allen Beteiligten in der Aula. Viel Musik, viel Essen und jede Menge Spaß! Alle haben tolle Erfahrungen gemacht.

Clara Kaestner, 8b

 

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