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Larissa Ferber im Finale eines Wettbewerbs zur grenzübergreifenden Rhetorik in Strasbourg (concours d’éloquence transfrontalier)

Die Schülerin der Kursstufe 2 Larissa Ferber hielt in Strasbourg eine überzeugende Rede zum Thema „Das deutsch-französisches Tandem: Ideal und/oder Wirklichkeit?“. Damit war sie eine von 15 auserwählten französischen und deutschen Schülern und Schülerinnen, die sich im Vorfeld gegen die Konkurrenz durchsetzen konnten und ihre zuvor eingeschickten Reden frei in der Fremdsprache in Strasbourg halten durften.  

Trotz sehr kurzer Vorbereitungszeit gelang es Larissa Ferber eine tolle Rede zum deutsch-französischen Tandem zu verfassen, die die Jury so überzeugte, dass sie zum Finale nach Strasbourg eingeladen wurde.

Den Grundstein dazu legte sie im Unterricht zusammen mit Esther Mupende und Patrick Kurfess. Die drei Schüler und Schülerinnen der Kursstufe 2 aktivierten in kürzester Zeit ihre eigenen Erfahrungen und ihr erlerntes Wissen. Die Rede wurde dann in mühevoller Arbeit zu Hause ausgearbeitet und umgehend eingesandt.

Am 22. März stellte sich Larissa mit 14 anderen Kandidaten/-innen der Herausforderung, ihre ca. 8minütige Rede in der Fremdsprache frei vor einem großen Auditorium, bestehend aus Mitgliedern der AMOPA (Association des membres de l’Ordre des Palmes Académiques) und weitern Gästen, zu halten. Ein Plenarsaal im „Maison de la Région Alsace“ bot hierfür den geeigneten Rahmen. Deutsche und französische Schülerinnen und Schüler überboten sich gegenseitig mit inhaltlich fundierten und rhetorisch überzeugend dargelegten Argumenten – und das in der jeweiligen Fremdsprache. Eine junge, motivierte Generation, die in bewegten Zeiten Mut macht und aufzeigt, dass es sich lohnt für das deutsch-französische Projekt und für Europa zu kämpfen.

Moralische Unterstützung erhielt Larissa in Strasbourg von ihrer Klassenkameradin Ariane Kuntzsch und ihrer Französischlehrerin Sabine Blank. Die restlichen Schülerinnen und Schüler des Französischkurses konnten wegen des bevorstehenden Abiturs und diverser Klausuren leider nicht mit nach Strasbourg reisen. 

Es gelang Larissa trotz langer Wartezeit (sie war die Letzte aller Laureaten und war erst um ca. 14 Uhr an der Reihe), eine sprachlich, inhaltlich, sowie rhetorisch absolut überzeugende Rede zu halten. Im Anschluss wurden die Redner und Rednerinnen gewürdigt und ausgezeichnet. Verschiedene Grußworte von Abgesandten des Kultusministeriums, des Goethe-Institutes, des Klett-Verlags und der AMOPA verliehen der Veranstaltung einen offiziellen Rahmen.

An dieser Stelle meinen Glückwunsch an Larissa, die um eine tolle Erfahrung reicher auf einen ereignisreichen Tag zurückblicken kann – chapeau!

 


 

Sabine Blank